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Die Planung beginnt: Mit dem Camper nach Fünen, Langeland, Møn und Seeland

[Werbung | Kooperation]

Artikel aktualisiert am 21.10.2019

Wie wird sie wohl sein, die erste Nacht im Wohnmobil? Allein bei dem Gedanken bin ich jetzt schon ganz aufgeregt und voller Vorfreude. Wir planen bereits unsere Reisen fürs kommende Jahr, damit auch ja nichts dazwischenkommt. Seit einiger Zeit spielen wir mit dem Gedanken, mit einem Kastenwagen durch Dänemark zu fahren und im nächsten Jahr wird es endlich soweit sein.

Yeah…Roadtrip

Ich könnte jetzt kurzerhand sagen, wir steigen ins Auto und sehen wohin die Reise führt. Aber, da wir Neulinge in Sachen Camping sind, ist es doch besser, ein wenig im Voraus zu planen, um negative Überraschungen zu vermeiden. Ich wünschte, ich wäre manchmal etwas spontaner, doch es gibt mir ein sicheres Gefühl, wenn ich gut vorbereitet bin.

Also habe ich mich zuerst auf die Suche nach einem passenden Gefährt gemacht. Ein Kastenwagen soll es werden, da der doch etwas handlicher als ein Wohnmobil ist. Auch hier gibt es Unterschiede bei der Länge und Höhe der Fahrzeuge. Unser Wunschfahrzeug, ein Globecar 600L mit 6 Metern Länge fanden wir bei Paul Camper. Er verfügt über all das, was wir uns wünschen, angefangen bei Längsbetten, Dusche, WC, Solaranlage, Klimaanlage und noch viel mehr. Ich habe mich bewusst für die Camper Sharing Plattform entschieden, da dort hauptsächlich Privatleute ihre Camper zur Verfügung stellen. Diese sind dann voll ausgestattet mit Geschirr und Campingmöbel. Auch kann man sich den Camper vorher anschauen und direkt Kontakt zu den Vermietern aufnehmen. Das ist viel persönlicher und angenehmer.

Jetzt geht es an die Reiseplanung. In einigen Blogs von erfahrenen Campern (wie z.B. Isas Womo) habe ich gelesen, dass man sich nicht zu weite Strecken und zu viele Stopps für die Reise vornehmen sollte. Unser erster Road Trip mit einem Kastenwagen soll trotz aller Sehenswürdigkeiten und Wanderungen entspannt verlaufen und erholsam sein.
Unsere Tour führt uns nach Dänemark und zwar auf die Inseln Fünen, Langeland, Lolland und Seeland. An einigen Orten werden wir bestimmt länger verweilen, weshalb ich dann lieber auf einem Campingplatz übernachten möchte. So müssen wir uns abends keinen neuen Stellplatz suchen.

Camping in Dänemark

Bei meiner Suche nach passenden Campingplätzen nutzen wir die Onlineplattform Pincamp, ein Campingportal des ADAC. Das finde ich gut, denn wir sind seit Jahren ADAC-Plus-Mitglieder und bestimmt auch nicht die einzigen, die bereits auf Hilfe der gelben Retter angewiesen waren. Bisher sind unsere Erfahrungen mit dem ADAC immer positiv gewesen, von daher habe ich ein gewisses Vertrauen, beim Buchen eines Platzes über Pincamp. Genau das geht nämlich teilweise direkt über die Plattform.
Gebe ich ins Suchfeld den Begriff Dänemark, werden mir über 330 Campingplätze angezeigt. Mein Interesse gilt den Plätzen dicht am Wasser. :) Anhand der Karte finde ich mich schnell zurecht und habe für unsere Tour folgende Campingplätze ins Auge gefasst:

  • Møn Strandcamping direkt am Ulvshale Strand. Ein einfacher Platz direkt hinter den Dünen.
  • Helnæs Camping, ein Campingplatz auf der Halbinsel Helnæs. Gestuftes, teilweise von Hecken umgebenes und unterteiltes Wiesengelände mit vereinzelten Laubbäumen. Von den oberen Standplätzen Blick auf das Meer.
  • Svendborg Sund Camping. Der Campingplatz befindet sich an einem schönen Strand. Hier soll es herrliche Plätze mit Aussicht geben und die Campmanagerin Maria Da Silva holt jeden Morgen für ihr Gäste frische Brötchen von einem lokalen Bäcker. Das klingt super.
  • Camping Charlottenlund Fort in Kopenhagen. Von hier aus können wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Stadt erkunden.
Google Maps

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Auf jeden Fall wollen wir Kopenhagen samt Schlössern, Odense, Schloss Egeskov, Mön, Valdemars Schloss, Svendborg, Camp Adventure, Tivoli, Geomuseum Faxe, Wikingerburg Trelleborg und Helsingør besuchen. Ich freue mich schon sehr darauf, viele neue Orte in meinen Herzensland zu entdecken. Für unsere Stopps nehme ich Google Maps zu Hilfe. Dort finde ich nicht nur Infos zu Sehenswürdigkeiten, tollen Orten und die entsprechenden Fotos, sondern noch viel mehr. Den Dienst nutzen wir vor als auch während eines Roadtrips. Orte und Sehenswürdigkeiten, die wir besuchen wollen speichere in Google Maps ab. So finde ich meine Orte auch per App schnell wieder.

Das Planen macht mir große Freude. Ich stelle es mir total schön vor, abends gemeinsam mit meinem Schatz vor dem Kastenwagen zu sitzen und aufs Meer zu blicken. Dazu ein Glas Rotwein in der Hand, einkuschelt in eine warme Decke und dem Rauschen der Wellen zu lauschen. Zwischendurch wollen wir auf einfachen Stellplätzen übernachten, denn Frei stehen, wie in anderen skandinavischen Ländern, ist nicht gestattet.

Wildcampen in Dänemark?

Ich wurde schon oft gefragt, ob in Dänemark „Frei stehen“ erlaubt ist. NEIN, laut der aktuellen Informationen. Camping außerhalb der Campingplätze ist in Dänemark nicht erlaubt, auch nicht am Strand oder in den Dünen an der dänischen Küste. Langzeitparkplätze für Campingfahrzeuge gibt es nur auf speziell eingerichteten Plätzen. Kürzere Aufenthalte (z. B. Pausen) auf Parkplätzen und Raststätten sind überall im Land erlaubt.

Wird man müde, darf man auf einen Rastplatz fahren, um sich dort auszuruhen. Viele Rastplätze verfügen über Einrichtungen zum Leeren von Schmutzwasser und Toilettentanks, sowie zum Auffüllen des Wassertanks. Sofern es erlaubt bzw. nicht verboten ist, darf man sich auch auf Parkplätzen ausruhen. Nur campen ist nicht gestattet – also Tisch und Stuhl herausholen, um sich außerhalb des Wohnmobils aufzuhalten. Quelle: Visitdenmark.de

Dänemark ist ein friedliches Land, trotzdem würde ich nicht auf Rastplätzen an der Autobahn übernachten. Das Risiko ausgeraubt zu werden ist mir einfach zu hoch.

Kennt ihr Pincamp? Habt ihr Tipps für unsere Reise und welchen Ort wir uns ansehen sollten? Lasst mir eure Erfahrungen doch gerne in den Kommentaren da.

Vi ses,

Transparenzhinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Kooperation mit Pincamp, für die wir eine Vergütung erhalten. Daher auch der Werbehinweis. Der Text spiegelt meine eigene Meinung wieder.

  • Antworten
    BERNHARD LUEFTINGER
    28. September 2019 at 19:23

    Hallo Susi,
    ich würde euch noch Frederiksborg Slot in Hillerød samt Parkanlage empfehlen – https://goo.gl/maps/Rfq2Fq2EaFtqK8F19
    Wir fahren schon seit 25 Jahren immer wieder nach Dänemark, trotz Anreise von 1000 km bis zur Grenze ;) und sind genauso verliebt in das Land wie ihr.
    Die Anschaffung eines WoMos ist bei uns in Planung, werden aber vorab auch erstmal mieten. Leider gibt es in Österreich nicht so die Auswahl an Mietstationen.
    Seeland ist wunderschön und bietet Ruhe pur.

    Sind heute wieder aus Jylland zurückgekommen – und können die nächste Fahrt kaum erwarten.
    GLG an Euch und viel Spaß

    PS.: Wär schön wenn du/ihr euch mal melden würdet.

  • Antworten
    WB
    26. Oktober 2019 at 21:28

    Hallo Susi.
    Aus eigener DK-Erfahrung: mit dem WoMo durch Dänemark ist klasse, aber nur solange das Wetter stimmt. Wenn es 3 Tage regnet, bringt die Enge im WoMo alle an eine gewisse Belastungsgrenze. Von daher kann man natürlich tolle Reisen planen – entscheidend für die Freude an der Reise wird aber das Wetter sein. Und das kann niemand planen.
    Ich hatte ein WoMo und habe es aus diesem Grund wieder veräußert. Stattdessen bevorzuge ich nunmehr Ferienhäuser (wo sich jeder mal zurückziehen kann) oder B+B (zwar auch eher eng, aber dafür jeden Tag eine nue Umgebung – erhindert Langeweile).
    Aber Erfahrungen dieser Art muß ja jeder selber machen. Von daher Euch ganz viel Spaß und viel gutes Wetter.

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